CORONA-VIRUS: Der Shutdown macht auch vor unseren Hauskonzerten nicht Halt. Die für den 18. April geplante Saisoneröffnung müssen wir leider verschieben. Wir teilen den neuen Termin mit, sobald die Situation das zulässt.

“Ein aufregendes Bass- und Stimmprojekt, das Rhythmen und Melodien mit der Poesie von Klang, Geschichten und Improvisation verbindet.“

Wunderschöne Balladen und warme Klangräume treffen auf treibende Bass-Lines – die Niederländerin Kiki Manders und der deutsch-spanische Bassist Jonathan Ihlenfeld Cuñiado stehen für außergewöhnlichen und atmosphärischen Jazz. Die vielseitig talentierte Sängerin mit der ungemein ausdrucksstarken Stimme gehört einer jungen Generation an, die sich nicht mehr nur auf die großen Jazzdiven wie Ella Fitzgerald oder Billie Holiday bezieht, sondern auch jemanden wie die Isländerin Björk zu ihren Inspirationsquellen zählt. Die bedingungslose Reduktion auf Stimme und Bass setzt ein feines und intuitives Bewusstsein füreinander voraus.

Jonathan, der regelmäßig mit Percussion-Legende Trilok Gurtu durch die Welt tourt, und Kiki lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik in Amsterdam kennen. Schnell stellten sie Gemeinsamkeiten fest: Indische Rhythmik fasziniert die beiden genauso wie die Schönheit eines einfachen Volkslieds, stilistische Einengungen sind ihre Sache nicht. Ihr schönes Duo „Poems of Eve“ veredelt Eigenkompositionen und Arrangements ausgewählter Songs zu Poesie und Geschichten von großer Intimität. Wie beiläufig entsteht dabei ein völlig eigenständiger, experimenteller und im besten Sinn europäischer Jazz.